Ökologie

Mehr als 70% der landwirtschaftlichen Flächen werden weltweit für die Nutztierhaltung belegt, dies sind ca. 30% der nicht durch Wasser oder Eis bedeckten Erdoberfläche. Die Fleischproduktion trägt so zu Entwaldung, Landerosion und Wüstenausbreitung bei. Die Fleischproduktion verlangt zudem einen hohen Energieeinsatz und trägt maßgeblich zu CO2 Freisetzung, Freisetzung anderer klimaschädlicher Gase und damit zum Traibhauseffekt bei (siehe hier zu den ökologischen Auswirkungen der Nutztierhaltung: Der lange Schatten der Viehwirtschaft, Fleischatlas 2013). Außerdem hinterlässt die Tötung von jährlich mehr als einer Trillionen Fischen eine Spur der Verwüstung. Durch die Fischerei erfolgt eine weltweite Zerstörung unserer Meere und Gewässer.

 

Bemühung um Verbesserungen im Hinblick auf eine "nachhaltige" Nutztierhaltung  können bei insgesamt 7 Milliarden Menschen nur zu kosmetischen Auswirkungen oder Schadenbegrenzungen führen. Denn die Nutztierhaltung verlangt immer, selbst bei optimaler Handhabung, weitaus mehr Ressourcen als der Pflanzenanbau.

 

Eine vegetarische vegetarische Ernährung ist dazu in der Lage, die Umweltschäden zu begrenzen, wobei vor allem aber eine vegane Lebensweise aufgrund des damit einhergehenden gänzlichen Verzichtes auf die Nutztierhaltung das Fortschreiten der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planetens nicht nur verzögern, sondern sogar die Umweltzerstörungen rückgängig machen könnte (siehe hierzu Artikel auf vegan.eu: Vegan schützt die Umwelt). Demgegenüber kann die sogeannnte Bio-Nutztierhaltung keine wesentlichen Beiträge für einen Schutz unserer Umwelt leisten, da wissenschaftliche Befunde zeigen, dass die Bio-Nutztierhaltung ebenso umweltschädigend ist wie die konventionelle Nutztierhaltung, da die z.B. mit einem sehr hohen Landbedarf einhergeht (siehe Artikel auf vegan.eu: Verzicht auf Tierhaltung wäre für biologische Landwirtschaft förderlich).  Eine Welternährung auf der Basis einer Öko-Nutztierhaltung wäre mit der Erhaltung von Wäldern und Artenvielfalt daher unvereinbar. Demgegenüber bietet die bio-vegane Landwirtschaft ein hohes Potential, um Werte von Nachhaltigkeit und Ökologie mit dem Tierschutzgedanken bzw. der Annahme von Tierrechten zu verbinden.

 

Der Vegetarismus leistet insofern bereits einen Beitrag zum Umweltschutz, wobei ein erheblich größerer Beitrag aber durch eine vegane Ernährung geleistet wird. Aus ökologischen Gründen vegetarisch lebende Personen können daher ihren Einsatz für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planetens weiter steigern, indem sie zur veganen Lebensweise wechseln. Heute ist ein solcher Wechsel zur veganen Lebensweise nicht mehr schwer.