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Fleischindustrie tötet Menschen durch erzeugte Antibiotikaresistenzen

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Die Fleischindustrie gefährdet unser aller Gesundheit

Die Fleischindustrie zerstört die Wirksamkeit unserer Medikamente

Nach neuen Zahlen der FDA (siehe Übersicht hier) wurden in den USA im Jahr 15 Millionen Kilogramm Antibiotika an Nutztiere verfüttert. Demgegenüber wurden 7,7 Millionen Kilogramm Antibiotika für die Behandlung kranker Menschen verwandt. Für 29,9 Millionen Dollar wurden Antibiotika für die Nutztierhaltung verkauft, für die Behandlung kranker Menschen mit Antibiotika wurden im gleichen Zeitraun 7,7 Millionen Dollar ausgegeben.

Der Einsatz von Antibiotika erfolgt in der Nutztierhaltung, weil Antibiotika die Mast beschleunigen können. Zudem erleichtern es Antibiotika, die ansonsten zu katastrophalen hygienischen Zuständen führenden Bedingungen der Massentierhaltung aufrechtzuerhalten.

Bei den für Nutztiere eingesetzten Antibiotika handelt es sich weitgehend um die gleichen Substanzen, die auch für die Behandlung von Menschen benötigt werden. Eines der großen Probleme im medizinischen Bereich stellen derzeit immer stärker auftretende antibiotikaresistente Keime dar. Der massenhafte Gebrauch von Antibiotika trägt maßgeblich zu deren Auftreten bei und ist eine bereits jetzt für manchen kranken Menschen tötliche Nebenfolge.

Der Einsatz von Antibiotika als Mastmittel und als Mittel, um die Bedingungen der Massentierhaltung zu kaschieren, zeigt die Skrupellosigkeit einer Industrie, die den Namen Tierausbeutungsindustrie vollauf verdient, aber ebenfalls als Menschenausbeutungsindustrie bezeichnet werden kann. Diese Industrie scheut nicht davor zurück, durch die Produktion antibiotikaresistenter Keime das Leben kranker Menschen zu gefährden, ebenso wenig wie diese Industrie davor zurück scheut, die Gesundheit der gesamten Menschheit mit ihren in Wirklichkeit schädlichen Fleisch-, Milch- und Eierprodukten zu gefährden.

Der mögliche und konsequente Schritt gegen diesen organisierten Wahnsinn ist es, Vegetarier zu werden. Der Vegetarismus stellt sich gegen die Tier- und Menschenausbeutungsindustrie, indem er das Fleisch der mit Antibiotika vollgepumpten und geschundenen Tiere aus der Verzehrkette nimmt. In seiner konsequentesten Form, dem Veganismus, verzichtet der Vegetarismus zusätzlich auf den Konsum von Tiermilch, die für Tierkinder vorgesehen ist, sowie auf Eier, die das Menstruationsprodukt von Vögeln darstellen. Sowohl Eier und Milch sind, entgegen der Marketingstrategien der Tierausbeutungsindustrie, für die menschliche Ernährung ohne weiteres verzichtbar, ihre Produktion ist zudem auf das Engste mit der Tierausbeutungsindustrie sowie mit verschiedenen Gesundheitsschädigungen verbunden.

Während manche Menschen, sogenannte Flexitarier, aus dem Antibiotikaskandal die Konsequenz ziehen mögen, Bio-Fleisch zu kaufen, ist nur die Umstellung auf eine vegetarische und am besten vegane Ernährung der tatsächlich zum Ziel führende Schritt, da Bio-Fleisch zwar nicht zur Entwicklung von Antibiotikaresistenzen beiträgt, aber dennoch mit vielfachem Tierleid, Ressourcenverschwendung und Umweltzerstörung verbunden ist (siehe Artikel hier), wobei diese Folgewirkungen gerne im Rahmen der Vermarktung der Illusion der glücklichen Bio-Tiere ausgeblendet werden.

Bio-Fleisch mag ein etwas kleineres Übel sein, bleibt aber ein Übel, während die Wahl einer vegetarischen und möglichst (mindestens als zweiter Schritt) veganen Lebensweise der Menschen- und Tierausbeutung das verdiente Ende bereiten kann.

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