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Fruchtsäfte werden vegetarisch

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Gute Nachricht für Vegetarier und Veganer: Fruchtsaft wird zunehmend tierfrei (Bildquelle John M P Knox http://www.flickr.com/photos/87839404@N00)

Informierte vegan und vegetarisch lebende Menschen wussten seit Langem um die Problematik der nicht-veganen und nicht-vegetarischen Qualität zahlreicher Fruchtsäfte. Demgegenüber reagierten viele Fleischesser mit Verwunderung, als Foodwatch und der Vegetarier Bund Deutschlands (VEBU) die Sachlage der Verunreinigung vieler Fruchtsäfte und weiterer scheinbar veganer oder vegetarischer Produkte mit Tierprodukten öffentlich machten. Beim Fruchtsaft geht es dabei um die Klärung mit Gelatine, die ihrerseits aus aus toten Tieren gewonnnenen Körperbestandteilen hergestellt wird.

 

Gemeinsam mit dem Vegetarier Bund Deutschlands (VEBU) setzt sich Foodwatch für eine Deklaration von Lebensmitteln als vegan (keinerlei tierische Bestandteile), vegetarisch (fleischfrei) oder nicht-vegetarisch ein. Auf EU-Ebene wird eine entsprechende Deklaration mittlerweile auch durch die Politik erwogen, wobei sich in der Bundesrepublik Deutschland beispielsweise die Landesregierung Niedersachsens und der Bundesrat hierfür einsetzen und die Bundesregierung auffordern, auf EU-Ebene wie auch auf nationaler Ebene entsprechend tätig zu werden.

 

Aufgrund der für die Fruchtsafthersteller negativen Publicity durch die Öffentlichkeitsarbeit von Foodwatch und Vebu reagieren diese mittlerweile zunehmend und beginnen tatsächlich, Tierbestandteile aus ihren Herstellungsprozessen zu verbannen. Während im Bio-Bereich beispielsweise Voelkel bereits seit Langem alle seine Fruchtsäfte ohne Einsatz von tierischen Produkten herstellt, sind mittlerweile nach neusten Berichten ebenfalls die Säfte von Eckes Granini (Hohes C), Milram und ganz aktuell von Valensina nach Herstellerangaben tierfrei und insofern für vegetarisch und vegan lebende Menschen geeignet.

 

Dies ist eine begrüßenswerte Entwicklung, die nicht zuletzt auch dadurch möglich gewesen sein dürfte, dass selbst viele nicht vegetarisch oder vegan lebende Menschen es nicht einsehen, dass durch die Safthersteller ein urpflanzliches Produkt, wie Fruchtsaft, zum Tierprodukt gemacht worden ist.

 

Deutlich wird, dass engagierte Öffentlichkeitsarbeit und die Kooperation mit nicht rein vegetarischen oder veganen Verbänden, wie Foodwatch, wirksam sein können, um sichtbare Verbesserungen für Vegetarier und Veganer zu erreichen und dadurch gleichzeitig die gesellschaftliche Akzeptanz für Vegetarismus und Veganismus zu verbessern.

 

Ein breiteres Angebot tierfreier Produkte dürfte dabei seinerseits die Ausbreitung vegetarischer und veganer Lebensweisen fördern, indem die Alternative zum Konsum von Tierqualprodukten den Verbraucherinnen und Verbrauchern stärker vor Augen geführt wird.

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