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Kinder, die keine Tiere essen wollen

(Kommentare: 1)

Manchmal sind es nicht die Erwachsenen, sondern die Kinder, die uns zum Vorbild dienen können. Dies zeigt aktuell in einem Youtube-Video ein kleiner Junge, der seiner Mutter erklärt, warum er keinen Tintenfich essen möchte. Fische sind Tiere und Tiere wollen leben. Deshalb möchte er auch keine Hühner und Kühe essen.

 

Viele Kinder reagieren mit Irritation, wenn ihnen klar wird, dass für das Fleisch, welches sie essen, Tiere sterben müssen. Erst über einen Prozess der Gewöhnung und Abstumpfung erleben sie dies später als selbstverständlich. Die Gewöhnung an das Fleisch und die Tötung von Tieren scheint insofern eine eigentlich natürliche Reaktion des Mitgefühls und der Empathie zu blockieren, zu der wir Menschen bereits ab dem frühen Kindesalter fähig sind.

 

Oft äußern Kinder den Wunsch, vegetarisch zu leben, es wird ihnen aber von den Eltern verboten oder mindestens nicht unterstützt. Dennoch gelingt es einer Reihe an Kindern, bereits früh den Weg zu einer fleischlosen Ernährung einzuschlagen. Dabei zeigen wissenschaftliche Befunde, dass auch Entscheidungen von sehr jungen Kindern, vegetarisch zu leben, oftmals moralisch motiviert sind und sich gegen die Tötung von  Tieren wenden.

 

Dem aktuellen Youtube-Video kann nur eine breite Verbreitung gewünscht werden, verbunden mit der Hoffnung, dass sich an diesem kleinen Jungen nicht nur andere Kinder, sondern ebenfalls wir Erwachsenen ein Beispiel nehmen!

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Kommentar von christina effertz-ruggieri |

konsequent weitergedacht: auch pflanzen wollen leben und samen ausbilden, um sich zu vermehren,manche pflanzen "fühlen" (mimose)...
was darf mensch/tier unter diesem aspekt überhaupt noch essen ?? und endet moral bei uns säugetieren, wenn die fauna abgearbeitet ist ? klar, gemüse schreit nicht laut, wenn es ausgerissen, abgeschnitten oder vom stiel gezupft wird ! alles nicht so einfach...