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Verbindung zwischen Waffenhandel und Fleischhandel

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Waffenhandel und Fleischhandel passen gut zusammen

Soeben wird in den Medien von einer engen Verbindung der Hintermänner des "Pferdefleisch-Skandals" mit dem internationalen Waffenhandel berichtet.

 

Über ein Netzwerk von Tarn- und Briefkastenfirmen scheinen international bekannte Waffenhändler den Pferdefleischhandel kontrolliert zu haben.

 

Die Verbindung zwischen Waffenhandel und Fleischhandel ist nicht so erstaunlich, wie sie vielleicht zunächst bei oberflächlicher Betrachtung scheinen mag. Waffenhandel und Fleischhandel sind beide ein blutiges Geschäft. Ihr Geld verdienen sie mit dem Tod. Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen beiden Handelsarten ist, dass sich illegale und legale Handelsform kaum von einander im Ausmaß der Skrupellosigkeit unterscheiden.

 

Die Opfer des "Pferdefleisch-Skandals" sind freilich nicht die Verbraucher, sondern die Pferde.  Wie schon in einem anderen Kommentar dargestellt: Der Skandal liegt im Fleischkonsum und nicht im Pferd. Was für das Pferd schlecht ist, ist für die Kuh nicht besser.

 

Verantwortlich sind nicht nur die Anbieter, sondern auch die Verbraucher. Ihre Nachfrage nach Fleisch hält die Schlachthöfe am Laufen.

 

Die Lehre aus dem neuerlichen Skandal sollte nicht vorwiegend eine verbesserte Kontrolle von Deklarationen sein, sondern der Ausstieg aus dem Fleischkonsum. Vegetarismus und vor allem Veganismus bieten die Möglichkeit, sich friedfertig und ohne Blutvergießen zu ernähren.

 

Gewinner einer vegetarischen und noch stärker einer veganen Lebensweise sind die Tiere, aber auch die Umwelt und die Menschen, die mithilfe dieser gesunden Ernährung gleichzeitig dazu beitragen, wenigstens einigen skrupellosen Verbrechern das Handwerk zu legen.

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