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Vom ovo-lacto Vegetarismus zum Veganismus

(Kommentare: 3)

Pflanzliche Kost ist die gemeinsame Basis von ovo-lacto Vegetarismus und Veganismus

Wir beginnen ab heute, regelmäßig Nachrichten zur Thematik des Vegetarismus auf vegetarier.eu zu veröffentlichen. Wir freuen uns auf eine interessierte Leserschaft und hoffen auf diese Weise, einen kleinen Beitrag für eine fleischlose Ernährung und den Verzicht auf Tierqualprodukte im allgemeinen leisten zu können.

 

Dabei werden die Beiträge auf vegetarier.eu auch immer wieder darauf aufmerksam machen, dass eine vegane Ernährung als konsequente Form des Vegetarismus den maximal möglichen und insofern anzustrebenden Schritt in Richtung einer im positiven Sinne humanen und die anderen leidensfähigen Wesen achtenden Gesellschaft darstellt.

 

Welche Beziehungen bestehen zwischen ovo-lacto Vegetarismus und Veganismus?

 

Wir vertreten eine quantitative Sichtweise des Vegetarismus mit dem Massenkonsum von Fleisch als negativem Pol und der veganen Lebensweise als positivem Pol.

 

Der verminderte Fleischkonsum der Flexitarier tendiert demnach zwar noch zum negativen Pol des Massenkonsums von Fleisch, weist aber ein Stück weit in die Richtung des positiven durch den Veganismus markierten Poles.

 

Der ovo-lacto Vegetarismus tendiert demgegenüber umgekehrt bereits zum positiven Pol des Veganismus, ist aber noch näher verwandt mit Flexitarismus und Massenkonsum von Fleisch als dies die vegane Lebensweise ist.

 

Im Sinne eines auch kleine Schritten würdigenden Modells, ist jeder Schritt zum positiven Pol des Veganismus als Fortschritt zu betrachten, während jeder Schritt zum negativen Pol des Massenkonsum von Fleisch als Rückschritt zu betrachten ist. Ein Verharren auf einer Stufe, die noch nicht den Veganismus erreicht hat, ist entsprechend als Stillstand zu bezeichnen.

 

Für einen Menschen, der aktuell noch am Massenkonsum von Fleisch teilnimmt, wäre der sofortige Beginn einer veganen Lebensweise als der größtmögliche und beste Schritt zu bewerten, aber auch die Reduktion von Fleisch und noch stärker der Wechsel zum ovo-lacto Vegetarismus wären als für dieses Individuum positive Entwicklungen zu bewerten.

 

Für einen vegan lebenden Menschen wäre demgegüber der Wechsel zum ovo-lacto Vegetarismus, noch stärker zum Flexitarismus und am stärksten zum Massenkonsum von Fleisch als ein Rückschritt zu bewerten.

 

Die progressive Entwicklungsrichtung weist auf die vegane Lebensweise, während die rückschrittliche Entwicklung auf den Massenkonsum von Fleisch verweist. Die Begründung, warum die Entwicklung zum Veganismus als progressiv anzusehen ist, ergibt sich aus der Tatsache, dass die vegane Lebensweise am stärksten Tierleid reduziert und am meisten unsere Umwelt schont.

 

Menschen dort abholen, wo sie stehen

 

Um Tierleid zu weit als möglich zu reduzieren und unsere Umwelt zu schützen, ist es sinnvoll, Menschen dort abzuholen, wo sie entsprechend ihrer individuellen Verständnis- und Handlungsmöglichkeiten gerade stehen. So mag es sinnvoll sein, einen Menschen, der massenhaft Fleisch isst, zunächst zur Fleischreduktion zu motivieren, sofern eine Umstellung auf eine vegane oder auch nur auf eine ovo-lacto vegetarische Lebensweise für ihn derzeit absolut nicht in Frage kommt. Dies bedeutet aber nicht, dass immer nur eine Entwicklung in kleinen Schritten möglich ist, da es umgekehr ebenso Menschen gibt, die in der Lage sind, sofort vom Massenkonsumenten von Fleisch zu einer veganen Lebensweise zu wechseln. Zielstellung ist insofern immer der größte Schritt, der zu einem gegebenen Zeipunkt erreichbar ist.

 

Auch die Geschwindigkeit, mit der Menschen, die nicht sofort vegan werden, sich progressiv in Richtung Veganismus entwickeln, mag sich individuell unterscheiden. So mag es das Beispiel eines Menschen geben, der schon nach kurzer Zeit vom ovo-lacto Vegetarismus zum Veganismus übergeht, während andere Menschen lange Zeit im Stillstand verharren und nicht vegan werden.

 

Tatsächlich gibt es in der Realität nicht nur die progressive Entwicklung zu einer veganen Lebensweise, sondern ebenfalls rückschrittliche Entwicklungen weg von einer veganen Lebensweise. Dies betrifft Veganer, die zu Vegetariern, Flexitariern oder Konsumenten von Fleischmassen werden, Ovo-Lacto Vegetarier, die zu Flexitariern oder Konsumenten von Fleischmassen werden, sowie Flexitarier, die zu Konsumenten von Fleischmassen werden. Im Sinne einer Schadenbegrenzung mag es hier durchaus sinnvoll sein, wenigstens Anreize zu geben, das Ausmaß des Rückschrittes zu begrenzen, wenn ein Rückschritt in einem Einzelfall nicht gänzlich verhinderbar sein sollte.

 

Abwehreaktionen vermeiden - Positiv kommunizieren

 

Wenn Menschen. die bereits eine weite Strecke zurück gelegt haben, insbesondere, wenn sie bereits vegan leben, mögen sie dazu tendieren, kein Verständnis für das Verhalten derjenigen Menschen zu haben, die diese Strecke noch nicht zurück gelegt haben. Dies kann im Einzelfall zu einem vorwiegend negativ-kritisierenden und wenig positiv-motivierenden Auftreten führen, wodurch Menschen von einer weiteren Entwicklung eher abgehalten werden. So kann eine Feindseligkeit selbst zwischen in Wirklichkeit einander bereits angenäherten Lebensweisen, wie zwischen ovo-lactor Vegetarismus und Veganismus, entstehen, die sich destruktiv auf die progressive Entwicklung zu einer veganen Lebensweise, für die typischerweise am ehesten Vegetarier gewonnen werden können, auswirken kann.

 

Entscheidend wird es daher  immer sein, Anreize für eine Weiterentwicklung, die Prävention einer Rückentwicklung oder wenigstens die Begrenzung einer Rückentwicklung zu geben, wobei im Sinne einer positiven Motivierung, die wirkungsvoller ist als eine rein negative Motivierung, immer das Erreichte gewürdigt und gleichzeitig der Anreiz für eine noch darüber hinaus gehende Entwicklung verdeutlicht werden sollte. Es ist entsprechend darauf zu achten, bei der Argumentation immer den Entwicklungsstatus des Adressaten zu berücksichtigen, um eine maximal positive weitere Entwicklung oder wenigstens eine maximal wirksame Prävention oder Begrenzung von Rückschritten erreichen zu können. 

 

Entsprechend sollten ovo-lacto Vegetarier und Veganer sicher nicht als Gegner, sondern als Ähnlichgesinnte betrachtet werden, die sich im Rahmen einer progressiven Entwicklung zu einer veganen Lebensweise letztlich weiter aneinander annähern werden im Sinne des Überganges von ovo-lacto Vegetariern zum Veganismus als konsequenter Weiterentwicklung der eigenen vegetarischen Lebensweise.

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Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Thomas |

Wenn der Artikel nicht absolut schwul formuliert wäre, und in verständlicher und nachvollziehbarer Art und Weise da stehen würde, was der Autor oder die Autorin eigentlich will, könnte der durchaus sinnvoll sein. Aber zwischen den Zeilen lesen geht ja auch, was bei der geschwollenen Schreibweise aber fast schon weh tut.

Kommentar von Team Vegan.eu |

Nun bist du ja auch bei Vegetarier.eu, nachdem du uns bereits bei vegan.eu mit deinen freundlichen Kommentaren beglückst. Womöglich verstellt dir allerdings deine negative Voreinstellung und, wie dein jetziger Artikel zeigt, ebenfalls deine Homophobie (da bist du offenbar noch im Mittelalter) den klaren Blick.

Kommentar von heiz |

fleeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiicccccccccccccccccccccccccccchhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh