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"Vegetarisch", "vegan", "nicht-vegetarisch" - Bundesrat fordert Kennzeichnung

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Der Bundesrat hat die Forderungen von VEBU, Foodwatch, der europäischen Vegetarier Union sowie von Bündnis90/DIe Grünen aufgegriffen und bittet nunmehr - auf Initiative der neuen rot-grünen niedersächsischen Landesregierung - die Bundesregierung, darauf hinzuwirken, dass es bald eine europäische Vorschrift zur Deklaration von Tierprodukten in Lebensmitteln geben wird (siehe hier).

 

Über die niedersächsische Initiative hinaus gehend, fordert der Bundesrat die Bundesregierung auf, bis zur Umsetzung auf europäischer Ebene eine nationale Regelung zu prüfen.

 

Der Einsatz des Bundesrates für die Deklaration von Lebensmitteln als "vegetarisch", "vegan" oder "nicht-vegetarisch" ist als ein großer Fortschritt zu bewerten. Hierdurch wird vegetarisch und vegan lebenden Menschen eine entscheidende Alltagserleichterung in Aussicht gestellt.

 

Außerdem dürfte die Ausbreitung von Vegetarismus und Veganismus bei Umsetzung dieser Initiative gefördert werden. Denn wenn es Vergleichprodukte ohne Tierqual im Regal gibt, warum sollte jemand Produkte mit Tieprodukten kaufen? Entsprechend ist ebenfalls zu erwarten, dass die Deklaration innerhalb der vegetarischen Lebensweisen den Trenz zum Veganismus verstärken wird.

 

Außerdem dürften die Hersteller und der Handel bei bestehender Deklaration motiviert sein, künftig vermehrt Produkte ohne Tierbestandteile zu produzieren bzw. ins Sortiment zu nehmen.

 

Aus vegetarisch-veganer Perspektive ist somit zu hoffen, dass die Deklarationspflicht so schnell als möglich kommen wird.

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