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Bereits sechs Tote durch Vogelgrippe in China - China reagiert mit Massenschlachtung

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Die Anzahl der Toten durch einen neuen Typus der Vogegrippe in China ist auf sechs angestiegen. Vogelgrippe ist das Beispiel einer Zoonose, also einer von Tieren auf den Menschen übertragbaren Infektionserkrankung, deren Entstehung und Ausbreitung vorwiegend durch die Nutztierhaltung und damit durch den Fleischkonsum bedingt wird. 

 

Erste Hinweise deuten darauf hin, dass nunmehr ein leichter übertragbares Virus entstanden sein könnte. Die Hauptgefahr liegt in der Entstehung einer Mutation, die eine Übertragung direkt vom Menschen auf den Menschen ermöglicht. Dies könnte nach Expertenaussagen zu einer weltweiten Pandemie mit unzähligen menschlichen Toten führen.

 

Die Förderung von Zoonosen durch den Fleischkonsum ist ein weiteres Argument für eine vegetarische und insbesondere für eine vegane Lebensweise. Denn wenn wir alle Vegetarier wären, würde das Risiko von Zoonosen durch die Verminderung der Anzahl der Nutztiere sinken. Wenn wir alle Veganer wären, ergäbe sich durch den kompletten Ausstieg aus der Nutztierhaltung eine wirklich dramatisch Risikominderung.

 

Jetzt hat China bereits mit der Maßnahme begonnen, die die typische Maßnahme bei Auftreten von Zoonosen ist: Massentötungen der betroffenen Tiere. Diesmal scheint die Ausbreitung durch für den Konsum bestimmte Tauben erfolgt zu sein, wobei aber vermutlich auch andere für den Konsum genutzte Vögel, wie Hühner, infiziert sind. Entsprechend wurde soeben mit der Tötung aller Tiere des betreffenden Marktes begonnen. Gelingt es nicht, dadurch die Erkrankung unmittelbar einzudämmen, ist mit einer Tötung von Abermillionen weiterer Vögel zu rechnen, wie es sie wegen der Vogelgrippe bereits oftmals gegeben hat.

 

Über allen Nutztieren hängt ständig das Damoklesschwert ihrer Massenvernichtung sobald Zoonosen oder auch lediglich sich unter Nutztieren verbreitende Infektionserkrankungen auftreten. Eine jede Form der Nutztierhaltung wird daher immer auch mit periodisch auftretenden Massentötungen verbunden sein. Diese Tötungen sind dabei aufgrund der enorm großen Anzahl der in kurzer Zeit zu tötenden Tiere typischerweise mit einem besonders hohen Ausmaß an Tierleid verbunden. Keineswegs betrifft dies nur Länder der Dritten Welt, wie China, sondern ebenso alle Industrieländer, wie auch die Bundesrepublik Deutschland. Wegen Verdacht auf Vogelgrippe wurden zuletzt beispielsweise in Brandenburg 14000 Enten getötet.

 

Aber selbst Wildtiere sind von durch die Nutztierhaltung verursachter Massentötung bedroht. So betraf eine solche Tötungsmaßnahme vor Kurzem mehrere Tausend Dachse in Südengland, die als vermutete Überträger der Rinderstuberkulose  zum Abschnuss freigegeben worden waren. Dies macht gleichzeitig noch einmal deutlich, dass nicht nur die Fleischproduktion, sondern ebenfalls die Milchproduktion selbst für Wildtiere tödliche Folgen haben kann.

 

Die durch die Nutztierhaltung produzierten Erkrankungen und Krankheitsausbreitungen sind ein weiteres Argument für den Vegetarismus und insbesondere für die vegane Lebensweise. Aus Tierschutzgründen ist die Nutztierhaltung bereits allein wegen der aus ihr periodisch folgenden Massenvernichtungen von Nutztieren und Wildtieren abzulehnen. Aus gesundheitlichen Gründen potenziert die Nutztierhaltung die Gefahr von Zoonosen, wobei es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein Ausbruch resultiert, dem weltweit große Anzahlen an Menschen zum Opfer fallen werden. Ganz abgesehen von den zahlreichen anderen gesundheitlichen und ökologischen Vorteilen einer vegetarischen und besonders einer veganen Lebensweise, genügt dies als Grund, um den Konsum von Fleisch und anderen Tierprodukten zu beenden und zum Vegetarier und möglichst zum Veganer zu werden.

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